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Wie erkenne ich guten Wein am Etikett?



Wie kann ich anhand des Etiketts Aufschluß über den Flascheninhalt erfahren?

Das Etikett ist sozusagen die Visitenkarte des Weines, die wichtigsten Angaben über Rebsorte, Geschmacksangabe, Alkoholgehalt, Jahrgang, Anbaugebiet, Erzeugername und Qualitätsstufe sind hier zu lesen und sind auch hilfreich, allerdings verunsichern diese Angaben den potentiellen Käufer, wenn er sie nicht versteht.
Bei deutschen Weinen unterscheidet man folgende Güteklassen:

-Tafelwein: ein Wein aus ausschließlich deutschem Lesegut, an den nur geringe Qualitätsanforderungen gestellt werden.

-Landwein, eine gehobene Stufe des Tafelweines. Hier muß auf dem Etikett auch die Landschaft, aus der die Trauben stammen, angegeben sein.

-Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete (Q.b.A.) : diese Weine müssen zu 100 % aus einem der 13 deutschen Anbaugebiete stammen. Die Angabe der Qualitätsstufe und des Anbaugebiets sind hier obligatorisch. Die Nennung einer Rebsorte ist erlaubt, wenn 85% der Trauben auch von dieser Sorte stammen und geschmacksprägend sind. Bei den Qualitätsstufen unterscheidet man folgende:

-ohne Prädikat

- mit Prädikat oder Prädikatswein: Kabinett, Spätlese, Auslese, Beerenauslese, Trockenbeerenauslese, Eiswein.

Wie die Bezeichnung "Prädikatswein" schon verheißt, gelten hier die höchsten Anforderungen. Es darf den Weinen auch kein Zucker zugesetzt werden.

Neu seit dem Jahr 2000 sind die Bezeichnungen "Classic" und "Selection". Der Zusatz "Classic" signalisiert, daß es sich um einen Wein mit gehobenem Qualitätsanspruch handelt. Vom Geschmack her schmeckt er gehaltvoll, kräftig, aromatisch und trocken. "Selection" kennzeichnet eine neue trockene Spitzenklasse des Weins. Ausgewählte Standorte, geringer Ertrag und Handlese sind Garanten der überragenden Qualität dieser Weine. Sie dürfen frühestens am 1. September des auf die Ernte folgenden Jahres abgefüllt werden.

Diese Angaben auf dem Etikett geben schon einige Informationen über die Güte des Weins. Allerdings können die Weine von Jahr zu Jahr unterschiedlich ausfallen, abhängig von der Sonnenscheindauer während der Traubenreifung eines Jahres. Entscheidens für Duft und Geschmack des Weines ist die Rebsorte und die Geschmacksrichtung (lieblich, halbtrocken, trocken), welche auch auf dem Etikett verzeichnet ist.
Übrigens ist ein Kunststoffkorken oder Schraubverschluß anstatt eines Naturkorkens kein Signal für einen "Billigwein". Im Gegenteil werden heute auch gerade teure Weine mit Kunststoffkorken versehen.

Man muß auch kein Sommelier sein, um Grundinformationen auf französischen Etiketten zu verstehen.

Die Herkunftsbezeichnung heißt "appellation" und gliedert sich wie bei den deutschen Unterscheidungen aufsteigend in
- vin de table (V.D.T.) :Tafelwein aus Weinverschnitt verschiedener Gebiete

-vin de pays (V.D.P.) : Landwein einer bestimmten Region

-appellation d'origine controlée (A.O.C.): entspricht dem Qualitätswein

Ein weiterer Hinweis auf einen guten Wein gibt die Kennzeichnung "mise en bouteille à la propriété", d.h. die Abfüllung erfolgte direkt auf dem Weingut und nicht bei dem Händler. Spitzenweine aus Bordeaux werden mit dem Zusatz "cru" versehen, "grand cru" , "premier cru" oder weniger renommiert "cru bourgeois".

Wenn man ungefähr weiß, was sich hinter den Begriffen auf dem Etikett verbirgt, fällt die Wahl hoffentlich leichter. In Deutschland sind dank der strengen Weinkontrollen absolute Fehlgriffe eher unwahrscheinlich. Man kann sich schon am Preis orientieren, sollte aber bei billigen alten Weinen Vorsicht walten lassen...
Auch hier gilt wie bei so vielem: probieren geht über studieren!


31.08.2008 von Marduk, 4056 Hits


  
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