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Antwort 1 von anno_58 vom 01.03.2010, 19:01
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Hi,
das "Grundrezept" für Pesto ist eigentlich recht einfach:
Für 4 Portionen ca.:
80g Basilikum (nur die Blätter, Stiele weg lassen!)
40g Pinienkerne
80g Parmesan und/oder Pecorino Käse (frisch gerieben schmeckt besser)
2 Knoblauchzehen
80ml Olivenöl
ggf. Priese Salz (vorsicht: der Käse hat schon reichlich Salz)
Die Basilikumblätter, Pinienkerne und Knoblauchzehen mit dem "Zauberstab" (Pürierstab) fein zerkleinern. Den Käse dazu geben und verrühren. Mit Olivenöl angießen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Nach Geschmack nach würzen.
Tipp: Wer es nicht so "ölig" mag, kann einen Teil des Öls durch Wasser ersetzen.
In Schraubdeckelgläser (z.B. "Leergut" von Konserven) gefüllt und mit einer Schicht Olivenöl bedeckt hält sich das Pesto im Kühlschrank mehrere Wochen.
Gruß anno
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Wenn man statt Parmesan/Pecorino geriebenen deutschen Emmentaler nimmt, und statt Pinienkernen geriebene Mandeln (Preisspanne ca. 40 bis 140 Cent/100g) nimmt, dann wird es deutlich billiger, ohne dass der Geschmack merklich darunter leidet. (Das ist natürlich Geschmackssache!)
Und wenn man statt Basilikum Schnittlauch nimmt - dann hat man eine ganz andere Pesto, die allerdings als Brotaufstrich besser schmeckt denn als Nudelsauce.
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Antwort 3 von Monica vom 04.03.2010, 08:51
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guten Morgen
Anstelle von Basilikum und Schnittlauch kann man auch ein Pesto herstellen mit Bärlauch, der bald wieder frei wächst und geerntet werden kann.
Bärlauch-Pesto:
120 gr frischen Bärlauch 100 gr Pinienkerne / oder Mandeln 100 gr Parmesan 10 Esslöffel Olivenöl kalt gepresst
Alles in einen Mixer geben und zu einem feinen Brei mixen. Oder mit einem Pürierstab verarbeiten. Nach Bedarf mit etwas Pfeffer und Salz abschmecken.
Die Masse in kleine Gläser füllen und mit Olivenöl bedecken, so kann man dieses Pesto im Kühlschrank bis 2 Monate aufbewahren. Nach jedem Gebrauch darauf achten, dass das Pesto mit Olivenöl bedeckt ist.
Grüessli Monica
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Antwort 4 von student09 vom 04.03.2010, 16:36
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Danke für eure Infos.
Ist Pesto eigentlich immer grün?
Kann man einfach so rangehen (Grundrezept quasi)?
1 Teil Kräter 1 Teil Käse 1 Teil Öl 1/2 - 1 Teil Nüsse
Ich werde es versuchen.
Danke!
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Nee - geht auch mit getrockneten Tomaten + Chilli. Auch das schmeckt sehr gut!
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Antwort 6 von tomsan vom 05.03.2010, 09:35
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Statt Pinienkernen (recht teuer) nehme ich oft Walnüsse.
Ob sich das Selbstmachen gegenüber Billig-Pesto wirklich lohnt, das bezweifel ich finanziell..... ABER: der Geschmack vom selbstgemachten ist deutlich besser!
Dein Grundrezept ist schon ganz OK. Knobi sollt aber auch noch rein :)
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Antwort 7 von Sue vom 06.03.2010, 18:34
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Zitat: Ob sich das Selbstmachen gegenüber Billig-Pesto wirklich lohnt, das bezweifel ich finanziell Im "Billig"pesto aus dem Glas sind aber wiederum auch nur billigste Zutaten drin. Sonnenblumen- statt Olivenöl, Cashewkernpulver statt Pinienkernen, "Hartkäse" statt Pescorino... yummi.
Dann doch lieber selbst machen, und entweder notfalls das dreifache für gute Zutaten ausgeben (Klasse statt Masse) oder überlegen, wo man Abstriche machen kann. Ich würde zB eher Walnüsse, Mandeln oder Sonnenblumenkerne statt Pinienkernen benutzen, als Olivenöl durch Sonnenblumenöl zu ersetzen.
Gruß Sue
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Antwort 8 von tomsan vom 07.03.2010, 16:44
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@Sue also wenn Du schon zitierst, dann auch bitte das grosse "ABER" auch beachten ;)
(nebenbei heute gerade wieder ne Runde Pesto gemacht. Lecker :))
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Hi,
das mit dem Selbermachen ist so eine Sache, weil der Vergleich meistens hinkt. Grundsätzlich bin ich der Meinung, selbermachen ist prinzipiell billiger. Dazu muß man aber immer Gleiches mit Gleichem vergleichen.
Also ein sehr gutes Kaufpesto (Olivenöl, Pinienkerne, Parmesano Riggiano, frische Kräuter) mit einem selbergemachten gleicher Qualität und ein billiges Diskounterpesto (Sonnenblumenöl, geriebene Mandeln, Hartkäse, Trockenkräuter) mit ebensolchen Zutaten selbstgerührt.
Das gleiche ist es im Garten. Wir bauen fast alles selbst an (sozusagen Selbstbersorger). Viele sagen, das lohnt sich nicht, Kartoffeln kosten 50 Cent, Tomaten 2 Euro, Tk-Gemüse 1-2 Euro je Kilo. Das stimmt zwar, aber mein eigenes ist Bioqualität und Marktfrisch, und damit verglichen ist es schon eher günstig.
Und die Arbeitszeit darf man nie mit rechnen, es sei denn, in dieser Zeit hätte man mit anderer Arbeit reelles Geld verdient. Aber das ist eigentlich nie der Fall.
LG FR
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Antwort 10 von tomsan vom 08.03.2010, 10:03
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Jupps.... absolut. Aber der Geschmack und die guten Inhaltstoffe danken es.
Aber der Preis sei mal ne Erwähnung wert, wo ja "ihr wisst ja, Studentenbudget!" m Raume steht.
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Antwort 11 von Sue vom 09.03.2010, 18:24
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Zitat: @Sue also wenn Du schon zitierst, dann auch bitte das grosse "ABER" auch beachten ;) Dein Aber zu zitieren hielt ich nicht für nötig, da ich dem ja nicht widersprochen habe, im Gegenteil. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass das billige Pesto (bzw ist Buitoni sooo billig ja auch wieder nicht) eben nur deswegen so billig ist weil es aus fragwürdigen Zutaten besteht. Das war kein Angriff gegen dich.
Wie Fritz bereits schrieb muss man gleiches mit gleichem Vergleichen. Wenn man sich zu Hause auf den billigsten "Hartkäse", Cashewabfall und Sonnenblumenöl beschränkt ist das Ergebnis wahrscheinlich nicht mehr teurer als das Fertigpesto aus dem Glas.
Gruß Sue
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Dass Olivenöl unerlässlich ist, steht fest. Aber die Obsession mit den übrigen "Originalzutaten" halte ich für ganz und gar übertrieben. (Siehe #2.)
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